Homosexuelle Menschen haben auch in Bayern ein Zuhause und verdienen Toleranz sowie Akzeptanz der Politik

Zur aktuellen Diskussion um die steuerliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartner-schaften mit der Ehe erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen (Schwusos) Mittelfranken in der BayernSPD, Michael Blödel:

Die Vorlage eines Gesetzentwurfs für die Gleichstellung der sog. "Homo-Ehe" in nahezu allen Bereichen des Steuerrechts durch die Bundesjustizministerin und bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist ein überfälliger Schritt für die Gleichberechtigung von homosexuellen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Bei der Verwirklichung dieser Pläne stößt die Ministerin aber nach wie vor auf gewaltigen Widerstand in der eigenen Regierung, wie die jüngsten Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und einiger CSU-Abgeordneten aus dem Landtag und auch zuletzt von Gerda Hasselfeldt als Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag in der Süddeutschen Zeitung zeigen. Danach liegt eine Zukunft im Namen der CSU nur in einer traditionellen der Kirche nach ausgerichteten Ehe als Familien mit Kindern und man könne sich nicht vorstellen, eine Gleichstellung von homosexuellen Paaren oder gar das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare zu öffnen. Dieser Weg führe langfristig in eine Einbahnstrasse, welchen die Damen und Herren in der CSU nicht akzeptieren könnten und das Grundgesetz ebenso nicht vorsehen würde. Es ist deshalb keine Überraschung, dass die Bundesjustizministerin mit ihrem Referentenentwurf die beiden ganz elementaren Bestandteile einer wirklichen rechtlichen Gleichstellung nach wie vor nicht angetastet hat: Die Gleichbehandlung im Steuerrecht (Stichwort: Ehegatten-splitting) und im Adoptionsrecht!

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10 Jahre Schwusos – 10 Jahre Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Vielfalt

Schwusos-JubiläumDer Vorstand der MittelfrankenSPD war mit Christa Naaß, Amely Weiß, Stefan Schuster und Stephanie Schäfer bei der Jubiläumsfeier der Schwusos in der SPD Nürnberg/Mittelfranken gut vertreten. Ein besonderes Amiente für das Jubiläum bot das „s'blödels-bar-lounge-cafe“ in Kornburg.

Bezirksvorsitzende Christa Naaß ging in ihrer Festrede auf die Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit ein, dass es eine Arbeitsgemeinschaft für Lesben und Schwulen in der SPD gibt. Sie erinnerte an Art. 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, und daran, dass „sie zu achten und zu schützen Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ ist. In Art. 3 ist festgeschrieben: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“.

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Neue Arbeitsgemeinschaft Schwusos in der SPD Mittelfranken wurde gegründet

Gruppenbild des neugewählten Schwuso-Vorstands
Amely Weiß, Matthias Dornhuber, Marcel Maik Beck, Michael Blödel, Lars Heßlinger, Udo Benseler, Rosemarie Gebhardt (von links)
Der bisherige Arbeitskreis der Lesben und Schwulen (Schwusos) in der SPD Mittelfranken ist nun eine Arbeitsgemeinschaft und hat damit erweiterte Rechte. Bei der Gründungskonferenz am 19. Juni 2012 wurde der neue Vorstand für die Arbeitsgemeinschaft in Mittelfranken gewählt. Michael Blödel wurde einstimmig zum Vorsitzenden, Marcel Beck und Lars Heßlinger zu seinen Stellvertretern gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Amely Weiß und Rosemarie Gebhardt sowie den Beisitzern Matthias Dornhuber und Udo Benseler. Der ehemalige Arbeitskreissprecher und neue AG-Vorsitzende Michael Blödel wurde auch als Vertreter im SPD-Bezirksvorstand nominiert. Weiterhin wurden für die Landeskonferenz, welche am 28. Juli 2012 in Nürnberg stattfinden wird, 8 Delegierte gewählt.

Der neue Landesvorsitzende der Schwusos Bayern kommt aus Mittelfranken

Bei der Landesmitgliederversammlung am 03. Oktober in München wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Zum neuen Landesvorsitzenden wurde Sebastian Paulus-Rohmer aus Nürnberg gewählt. Michael Blödel und Udo Benseler, beide auch aus Nürnberg, wurden zu stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

Komplettiert wird der neue Landesvorstand durch vier Mitglieder aus dem Arbeitskreis München. Gertrud Fetzer-Wenngatz und Ulf Schröder sind weitere stellvertretende Landesvorsitzende. Als Beisitzer wurden Katharina Neureither und Rogé Gronenwald in den Vorstand gewählt.



v.l.n.r. : Rogé Gronenwald, Katharina Neureither, Gertrud Fetzer-Wenngatz, Sebastian Paulus-Rohmer, Michael Blödel, Udo Benseler, Ulf Schröder

Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Neuer Sprecherkreis der SPD-Schwusos für Nürnberg und Mittelfranken

Neuer Sprecherkreis der SPD-Schwusos für Nürnberg und Mittelfranken

Liebe Genossinnen und Genossen,

am 20. Januar 2010 haben die Arbeitskreise Schwusos Nürnberg und Mittelfranken ihre neuen Sprecher gewählt.

Zum Sprecher für den AK-Nürnberg und AK-Mittelfranken wurde im dritten Wahlgang Michael Blödel gewählt.

Stellvertreter für AK-Nürnberg und AK-Mittelfranken wurden Udo Benseler und Willi Kress.

Frank Raapke hat sich nicht wieder aufstellen lassen.

Die Arbeitskreise haben im Vorfeld beschlossen den Sprecherkreis entsprechend auf die Obergrenze - Sprecher in Personalunion, zwei Stellvertreter in Personalunion, zwei Beisitzer zu verkleinern.
Die Obergrenze wurde mangels Kandidaten nicht ausgefüllt.

Ich wünsche dem neuen Sprecherkreis für die Zukunft alles Gute, und ein glückliches Händchen für die bevorstehenden Aufgaben!

Viele Grüße
Frank Raapke